Ringlicht

Seit ich immer mehr Produktionen mit den Kameras von Fujifilm mit lichtstarken Festbrennweiten (Blende 1,4 bis 1,2) fotografiere ist das Thema Dauerlicht für mich immer wichtiger geworden. Der Vorteil ist, dass man noch vor Auslösen die exakte Lichtstimmung des späteren Fotos sieht. Das ist besonders charmant, wenn man im manuellen Modus oder der Blendenautomatik mit der Blichtungskorrektur arbeit. Hier zeigt die Fuji die Belichtung vorher genau im Sucher oder auf dem Display an. Angefangen habe ich mit zunächst mit normalen Büro- und Tischlampen als Dauerlichtquelle. Damit kann man schon tolle und stimmungsvolle Ausleuchtungen hinbekommen. Auch Taschenlampen (z.B. Maglight oder LED Lenser von Zweibrüder) sind super geeignet und lassen sich auch noch fokussieren. Meine nächste Anschaffung waren zwei LED-Leuchtstäbe, die man auch dimmen kann und die mit einer orangen Aufsteckröhre auch bei Kunstlicht super funktionieren. Allerdings ist das Licht recht hart. Daher habe ich mir nun bei Kameraexpress in Holland noch ein Ringlicht zugelegt. Damit bekommt man zum Einen ein sehr weiches und schattenfreies Licht und auch die charakteristischen runden Reflexe in der Pupille des Models. Obwohl dieses Licht meist für Portraits eingesetzt wird, nutze ich es auch häufig als Hauptlicht für Ganzkörperaufnahmen. Wenn man es als Streiflicht einsetzt, erhält man einen sehr schönen Schattenverlauf. Ein wichtiger Tip für den Einsatz von Dauerlicht ist noch der Abstand der Lichtquelle von Model und vom Hintergrund. Die Lichtstärke nimmt ja mit dem Quadrat der Entfernung ab. Daher kann man durch Platzierung der Lichtquelle gezielt den Hintergrund mit beleuchten oder auch dunkel gestalten.

Die Arbeit mit Dauerlicht und auch dem Ringlicht zeige ich in meinen Coachings und Workshops. Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an. Hier einige Beispiele zum Ringlicht.

Wenn Sie Interesse an einem Coaching für Fotografen haben, sprechen Sie mich gerne an.

Weitere Fotos von mir finden Sie auf Instagram.

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